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Rosina Maria Friedrich
* 6.1.1858 in Aflenz † 7.3.1933 in Feldbach
zuletzt wohnhaft in Jauring
genannt: Büchsenmacher-Rosl
Im Zusammenhang mit der Errichtung des
Panoramaweges und Entdeckung des
Entspannungsplatzes wurde eine ehemalige
Kohlstätte gefunden und somit die Köhlerei
in Buchberg/St. Ilgen nachgewiesen.
Da die „Büchsenmacher-Rosl“ zuletzt in einer
ehemaligen Köhlerhütte lebte, soll die auf
dem Panoramaweg aufgestellte Hütte mit der
Büste der weltbekannten „Oma“ aus dem
Hochschwabgebiet den Besuchern die damals
schwierigen Lebensbedingungen
veranschaulichen. Die Eltern, der
bürgerliche Büchsenmeister Adalbert
Friedrich, geb. in Raudnitz in Böhmen, und
seine Frau Barbara, geb. Holetz, waren
angesehene Leute. Sie hatten am 4. Oktober
1848 die Ehe geschlossen. Die zahlreichen
Kinder hatten die Chirurgengattin Mathilde
Schöberl zur Taufpatin. Rosina Maria
Friedrich hatte eine Tochter, Elisabeth, die
am 5. Oktober 1893 geboren wurde. Elisabeth
Friedrich, verehel. Grießl, kam 1937 nach
Aflenz. Josef Grießl ist den älteren
Aflenzern als ausgezeichneter Pferdefachmann
und Fuhrmann gut in Erinnerung. Er hatte ein
wunderschönes Paar Pferde, das oft bei
festlichen Anlässen eingespannt wurde.
Die Büchsenmacher-Rosl verdingte sich unter
anderem durch Kellnern, Kinder schauen und
als Wäscherin. Mit Karten legen und
Wahrsagen sowie im Alter mit dem
Grimassenschneiden verdiente sie sich ein
Zubrot.
So entstand 1928 in Aflenz mit einer
Plattenkamera das Originalfoto. In den
60iger Jahren entdeckte der Fotograf Peter
Cermark/Mariazell, das Bild, das schließlich
in colorierter Version um die Welt ging. Im
Alter erhielt die Rosl von der Gemeinde
Aflenz-Land eine Unterstützung. Sie wohnte
zuletzt in der ehemaligen Köhlerhütte am
Kohlplatz in Jauring. Diese Hütte befand
sich in der Nähe der „Weißen Heiligen“ von
Jauring. |

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