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Ausstellung 2011: "WASSER-SEIN, eine ständige Herausforderung"

Wasser ermöglicht die Formenvielfalt des Seins auf unserer  Mutter Erde und daher ist das Leben mit und durch Wasser eine ständige Herausforderung an alle Lebewesen des „Blauen Planeten“.

Im Besonderen kann der moderne Mensch in unserer Zivilisation dieser Herausforderung durch eine wiedererlangte Wasserbeachtung und Besinnung im täglichen Leben ständig begegnen.

Das Hochschwabmuseum widmet die gesamte Ausstellung 2011 dem Element „Wasser“ mit seinen vielfältigen Erscheinungsformen, den unterschiedlichsten menschlichen Nutzungen, den Globus umspannenden mythologischen, kulturellen, religiösen und philosophischen Wassergedanken, Wasserschriften und Symbolen unterschiedlichster Völker.

In der Ausstellung sind mit Wasser betriebene Modelle (Sägewerk, Grassstampfe, Mühle, Schmiede) zu besichtigen. Diese ermöglichen einen Einblick in die
historische Nutzung der Wasserkraft.

Zusätzlich gibt es Informationen über die aktuelle
Nutzung von Wasserkraft in Trinkwasserversorgungssystemen zur Erzeugung von elektrischer Energie.

Wie wichtig die tägliche Trinkwasserversorgung für den Menschen ist, zeigen wir in der Ausstellung durch einen Einblick in die Wunderwelt des menschlichen Gehirns, wobei auch auf die Auswirkungen von Wassermangel im Körper auf die Gehirnfunktion eingegangen wird.

In Graz besteht die öffentliche Trinkwasserversorgung seit genau 100 Jahren, seit 40 Jahren besteht der Wasserverband Hochschwab-Süd und vor 30 Jahren wurde die Zentral-Wasserversorgung Hochschwab Süd (ZWHS) als Bau- und Betriebsges.m.b.H. gegründet. Die aktuelle Ausstellung ermöglicht einen Einblick in die Entstehung einer überregionalen steirischen Trinkwasserversorgung.

Der Dokumentarfilm „ÜBER WASSER“ des österreichischen Regisseurs Udo Maurer erzählt in drei Geschichten von der existentiellen Bedeutung des Wassers für die Menschheit und ist Bestandteil der heurigen Ausstellung. Das überflutete Bangladesch, wo aus Häusern Boote werden, die Steppe Kasachstans, wo Fischerdörfer nach dem Verschwinden des Aralsees plötzlich in einer Wüste stehen und die dicht besiedelten Slums von Nairobi, wo Trinkwasser zur Ware und zu einer Frage von Leben und Tod wird, sind Inhalte dieses eindrucksvollen Filmes.

 
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